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Zwischen Mondlicht & Mut: Wie Kälte unser Jahr eröffnet hat

Aktualisiert: vor 19 Stunden

Neues Jahr, neues Frieren? Nicht bei uns.

Bei Eisbaden Oberösterreich - den Eis Froggies haben wir den Weg ins neue Jahr nicht mit Vorsätzen, Fitnessstudio-Verträgen oder Smoothie-Entgiftungskuren begonnen. Sondern mit Atem, Kälte, Lachen, Mut und einer guten Portion Wahnsinn (im besten Sinne).


Schon im Dezember gab es die ersten Vorboten: ein Wim-Hof-Lauf der sich anfühlte wie ein kleines Rituale für den Jahreswechsel. Und im Jänner folgte unser Community Event: Vollmond-Eisbade und unsere Mut!Probe – der eigentliche Startschuss.


Und ganz ehrlich? Wenn über 20 Menschen im Winter unter Vollmond ins Eiswasser steigen, hat das etwas Heldenhaftes. Und Spirituelles. Und Sportliches. Und Spaß ist auch immer dabei!



Laufen im Wim Hof-Style: Im Sommeroutfit durch das Schneegestöber & die Kälte

Wim-Hof-Lauf: Im Sommeroutfit zum Lauftreff

Das Laufen im Sommeroutfit begann ganz "unspektakulär": Wir standen zusammen, Vesela & Andrea gaben eine kurze Sicherheitsunterweisung für die Neuankömmlige, wir atmeten und schauten uns an. Dieses stille „Okay, wir machen das jetzt wirklich“-Gefühl. Dann ging’s los. Schritte, Atem, Fokus.

Ein paar herrliche Momentaufnahmen:

  • „Die Wärme kam von innen – nicht von außen.“

  • „Es ist kalt und ich liebe es… glaube ich.“

  • "Ich glaub mit der dicken Jacke ist mir oft kälter als so".

  • Und mein Favorit: „Warum fühlt sich kalt gerade warm an?“


Während wir durch die Innenstadt liefen, trafen zwei Welten aufeinander: Menschen in Jacken, Schals und Einkaufstaschen – und wir: atmend, fokussiert, leicht dampfend. Natürlich gab es diese Blicke von Passanten, die zwischen irritiert, neugierig schmunzelnd und „WTF?“ schwankten, als wir mitten durch die Innenstadt liefen.


Und dann – fast kitschig schön – begann es zu schneien.

Atemwolken, kalte Luft, Schnee auf den Wimpern. Kälte kann romantischer sein, als man denkt.


Das ist das Schöne an dieser Methode: Man beginnt im Körper und landet plötzlich im Kopf – oder umgekehrt. Am Ende standen alle mit leuchtenden Augen da. Nicht, weil es vorbei war – sondern weil man mal wieder gespürt hat, wie viel man kann, wenn man sich traut. Ein absoultes "I´M ALIVE FEELING!"



Vollmond-Eisbaden: 20+ Menschen im Wasser, Stille im Kopf & Gänsehaut überall


Vollmondeisbaden: Community Meeting der Ice Froggies

Das Vollmond-Eisbaden war dagegen fast schon mythisch.

20+ Menschen, silberner Mond, Spiegelung auf dem Wasser, Atemwolken in der Luft. Und dann: Eintauchen.


Dabei dachte ich noch am Weg zum Treffpunkt, dass das Vollmond-Eisbaden eher ein kleines, feines wird. Ich rechneten mit einer kleinen Runde, locker, familiär - es waren 3 Anmeldungen.

Doch als es von der Uhrzeit immer mehr zum Startpunkt ging, kamen immer mehr und mehr, als hätte der Mond doch noch ein internes Rundmail rausgeschickt!


Wer noch nie im Vollmondlicht ins Eiswasser gestiegen ist, könnte glauben, man tut es wegen der Abhärtung. Wer es erlebt hat, weiß:

Es ist Magie + Biochemie + Gruppendynamik + eine Prise Wahnsinn.


Sicherheitstipps fürs Eisbaden

Markus und ich gaben ein paar Sicherheitsunterweisungen und ein paar Tipps – vor allem für die drei Mutigen, die noch nie zuvor im Winter ins Wasser gegangen waren.

Schon das allein war beeindruckend: Bei Minusgraden zum allerersten Mal einzutauchen und uns so viel Vertrauen zu schenken.


Wir starteten mit dem Aufwärmen. Horse Stance. Atmen.

Körper im Feuer, Luft im Frost. Jemand zündete ein Feuerwerk in der Ferne - wie sich herausgestellt hatte, war das tatsächlich jemand von uns - als würde jemand dieses Eisbade mit uns feiern.

Und dann gingen wir gemeinsam ins Wasser. Bewusst. Gemeinsam.


Zuerst hörte man noch ein paar unkontrollierte Atemzüge, ein bisschen Flattern, ein bisschen „F**k, es ist kalt.“

Doch dann - nach ein paar Sekunden - wurde der Atem ruhig.

Länger.

Rhythmisch.

Fast meditativ.


Und da waren wir im kalte Wasser. Mehr als 20 Leute. Über uns der Vollmond, Wasser und dieses Gefühl von: Ich bin lebendig.


Aber natürlich blieb Raum für Humor:

„Ich glaube mein innerer Buddha zittert gerade.“
„Das Universum sagt mir, ich soll tiefer eintauchen – mein Körper sagt Nein.“

Nach dem Ausstieg: High-Fives, rote Wangen, Glitzeraugen.

Vollmond-Eisbaden passiert bei uns jeden Monat und jeder Monat fühlt sich anders an. Diesen Januar fühlte es sich an wie der perfekte Schulterschluss für ein neues Jahr.



Die Mut!Probe – Jahresstart mit Adrenalin & Heldenmomenten

Und dann war da noch die Mut!probe mit Isabella & Andrea. Klingt nach Abenteuerfilm, war es auch ein bisschen.

Dabei ging es nicht darum, die größten Stunts zu machen, sondern dem eigenen Kopf zu zeigen, wer die Hosen anhat. Für uns bedeutet Mut nicht, Angst wegzudrücken – sondern ihr bewusst zu begegnen. Das Wasser wird zum Spiegel: Wie wir generell mit Stress umgehen, zeigt sich in jedem Eintauchen. Eisbaden ist keine Mutprobe, wie man sie vielleicht von Wettbewerben kennt. Das Event setzt sich aus MUT und Probe zusammen: Mut, präsent zu sein, und Probe, diesen Raum zu erleben – getragen von der Runde, von uns allen.

Mut heißt für uns:

Nicht „keine Angst“ – sondern mit der Angst ins Wasser gehen, lachen, schreien, und danach stolz sein.


Diesmal war der See komplett zugefroren – ein seltenes Schauspiel im Winter.


Mit einem Topf und einem Besenstiel bewaffnet, begann Isabella, das Eis aufzubrechen.

Erste Schläge, erste Öffnung – doch dann nach einer Weile riss der Besenstiel ab, das obere Stück blieb im Eis stecken. Also rein ins Wasser, hämmern, Stück lösen… nur um kurz darauf den Besen erneut vom Stiel zu trennen. Wieder rein, weiter hämmern. Minuten im eiskalten Wasser – alles für unsere Teilnehmer.


Der Workshop begann:

Eine Reflexionsrunde: Jahresrückblick, persönliche Gedanken, Impulse für das neue Jahr.

Ein kleiner Vortrag über das Gehirn unter Stress zeigte, wie wichtig Bewusstsein und Atem sind. Anschließend folgte eine gemeinsame Breathwork-Session, verbundenes Atmen, Theorie zu Eisbaden, körperliche Vorteile und mentale Effekte.


Dann ging es in Gruppen zu dritt ins Wasser. Ich musste den See noch einmal aufbrechen, doch die Teilnehmer blieben ruhig und präsent. Atemrhythmus, Fokus, Mut – alles vorhanden. Alle haben es geschafft.

Wir sahen Mini-Heldenreisen:

  • Der leise Zweifler, der einfach Schritt für Schritt ins Wasser ging

  • Die Mutige, die die anderen motivierte

  • Und der, der nur „ganz kurz“ wollte und am Ende als Letzter rauskam

Manchmal entsteht Mut einfach aus der Gemeinschaft; und manchmal aus Kälte. Idealerweise aus beidem.


Hier ein paar Eindrücke:


Nach dem Eintauchen ins Eiswasser, wärmten wir uns gemeinsam auf in der Gemeinschaft und Nahrung: Karottensuppe, Dattel-Goodies, vegane Pizzaschnecken und Bohnenhummus mit Brot.

Ein Moment, der zeigte: Mut, Kälte und Gemeinschaft gehören zusammen - und am Ende ist alles verbunden.



Was bleibt? – Gemeinschaft, Energie & die Lust auf mehr

Drei Events – drei unterschiedliche Vibes.

Und doch war da ein roter Faden: Gemeinschaft + Kälte + Lebensenergie.


Bei den Eis Froggies geht es nicht darum, „hart“ zu sein. Sondern lebendig.

Nicht darum, zu frieren. Sondern zu fühlen.

Nicht darum, besser zu sein. Sondern zusammen zu wachsen.


Und ja – es macht Spaß. Es ist verrückt. Es ist gesund. Es ist spirituell. Es ist sportlich. Es ist alles auf einmal.

Und es geht weiter. Monat für Monat. Event für Event.

Wer Lust hat, einzutauchen – im wahrsten Sinne – ist willkommen.

Du kannst jederzeit bei unseren Events mitmachen – offen, unkompliziert und ohne Mitgliedschaft.


Und doch:

Unsere Community lebt davon, dass einige von euch den nächsten Schritt gehen und den Verein unterstützen.So werden Vollmond-Sessions, Wim-Hof-Läufe und Co. für alle zugänglich.


Als Mitglied hilfst du uns, die Kosten zu stemmen, neue Formate zu starten und die Kälte für alle zugänglich zu machen – und bekommst dafür Specials und Vergünstigungen.


Wenn es sich für dich richtig anfühlt: Schließ dich uns an.


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